| Gesucht... Gefunden... Danach versuchten wir es im Internet. Ganz oft sind wir dabei auf Vereine /Verbände gestossen, die sich für todgeweihte Hunde im Ausland einsetzen. Nachdem wir einige Berichte darüber gelesen und uns auch erkundigt hatten, wie die Vermittlung abläuft, war für uns schnell klar: wir möchten einem Hund aus dem Ausland helfen, ein neues und glückliches Leben bei uns zu beginnen. Gezielt setzten wir unsere Suche fort und wurden auch bald fündig: höchstens kniehoch, gerne ein Mischling. Eine Telefonnummer war auch dabei. Leider mußten wir erfahren, dass dieser Hund schon vermittelt war. Noch am gleichen Tag vereinbarten wir mit Susanne einen Termin - denn noch mehr Hunde von ihr suchten ein neues zuhause. Also, Familie eingepackt und los. Dort angekommen kam uns die ganze Rasselbande auch schon entgegen. Susanne und ihr Mann empfingen uns recht herzlich. Unsere Fragen - und es waren nicht wenige - wurden geduldig beantwortet. Und als wir so im großen Garten standen, war da eine kleine schwarze Fellnase. Lieb und ruhig saß sie bei uns. "Wer ist das denn?" fragten wir. "Das ist Reki". Reki, was für ein schrecklicher Name für so eine süße Hundedame...
Man sagt ja immer, der Hund sucht sich sein "Rudel" selbst aus. Wir glauben, das tat auch sie in diesem Moment! Die Kinder waren gleich Feuer und Flamme. Wir fragten, ob es möglich ist, sie für einen Kennlern-Tag zu uns zu nehmen. Das war kein Problem. Gleichzeitig konnte sich Susanne von dem "neuen Zuhause" ein Bild machen. Der Tag verlief super, und zwar für beide Seiten! Reki fühlte sich wohl und wir waren überzeugt: Das ist unser Hund! Schweren Herzens brachten wir sie abends zurück zu Susanne und vereinbarten, sie am nächsten Wochenende wieder zu holen, diesmal auch über Nacht. Während der nächsten Tage zerbrachen wir uns unsere Köpfe, wie sie zukünftig heissen soll. Doch schnell wurden wir uns einig. Weiblich, schwarzes Fell, schlau und ein süßes Gesicht - EBBY. Wie die kleine etwas schräge Labortante aus der Sat.1 Serie Navy CIS. So wurde aus Reki unsere Ebby.
Geplant war eigentlich, den Hund erst nach dem Urlaub, Ende Juli, ganz zu uns zu holen, was für Susanne auch kein Problem gewesen wäre. Doch nachdem das Wochenende so super verlief, stand für uns fest, nicht bis nach dem Urlaub zu warten. |