Nur
die, die vergessen sind, sind tot - Ihr werdet leben!
12. Sept. 2011
Elvis

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Lieber Elvis,
Als Du fast auf den Tag genau vor vier Jahren zu Deinem neuen Frauchen kamst, fiel es uns sehr schwer, Dich abzugeben - aber Du hattest DEINE Familie und damit auch Dein Glück gefunden.
Heute hat Dein Frauchen an Michaela nachstehenden Brief geschrieben. Wir haben geweint und sind unendlich traurig.
"liebe michaela,
du erinnerst dich bestimmt noch an elvis.
du hast ihn damals schweren herzens abgegeben, da er dein nachttischschläfer war und wohl auch dein herz im sturm erobert hat.
das hat er auch hier in deutschland, unsere herzen und die vieler anderer menschen, die er getroffen hat.
leider ist für uns nun das schlimmste und auch das für uns unvorstellbarste eingetreten. elvis musste leider für immer einschlafen. wir waren in den letzten drei monaten unzählige male beim tierarzt, weil er einfach nicht mehr der alte war und haben versucht, herauszufinden, was ihm fehlt. wir haben geschimpft und geweint, weil uns die tierärzte nicht weiterhelfen konnten. ich hatte in meinem leben noch nie solche angst. ich konnte mir ein leben ohne meinen kleinen plüschi nicht mehr vorstellen, ich wollte es auch nicht.
leider wurde dann im universitätsklinikum hier in berlin festgestellt, dass er einen tumor im darm hatte mit vielen kleinen metastasen in der leber.
hätte man den tumor entfernt, wäre elvis verblutet. wäre er wieder aufgewacht, hätte dieser verdammte tumor weiter an ihm genagt und er hätte vielleicht noch nicht mal die nacht überstanden. es war die schlimmste entscheidung, die wir jemals treffen mussten und wir hätten nie gedacht, dass wir so eine entscheidung jemals treffen müssen.
seitdem ist einfach nichts mehr wie vorher. elvis fehlt in jeder sekunde, die wohnung ist leer ohne ihn. sein tapseln, sein schmatzen im schlaf, sein rülpsen nach dem essen, all das war einfach so umwerfend süß, dass wir jeden abend da saßen, ihn betrachtet haben und es nicht fassen konnten, dass dieses wundervolle wesen in unserem leben ist.
elvis hat unser leben verändert, wir waren ein rudel, wir waren sein rudel. nun sind wir nur noch zu zweit und es tut immer wieder unvorstellbar weh, er fehlt so sehr.
ich verstehe nicht, warum er diesen tumor bekommen hat, aber in letzter zeit habe ich so oft von hundebesitzern gehört, dass sie ihren geliebten begleiter durch krebs verloren haben, was mich wirklich zutiefst erschüttert.
es macht mich einfach fassungslos und man kann einfach nichts tun.
elvis kommt diese woche in einer urne zu uns zurück und wir werden ihm einen hübschen sonnigen platz in unserer wohnung geben. dann kann ihn uns niemand mehr wegnehmen, auch kein tumor.
ich danke dir, dass du elvis damals zu uns gegeben hast, denn es waren die vier schönsten jahre meines lebens!!!!
liebe grüße
yvonne f."
Kleiner Elvis, Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben! Wir hätten Dir noch so viele weitere schöne Jahre gewünscht - Du hättest doch noch so viel Zeit gehabt!
Aber die, die der Himmel am liebsten hat, holt er am schnellsten zu sich, sagt man. Und nur so können wir verstehen, warum Dir nicht ein langes Hundeleben hier auf Erden vergönnt war.
Wir wünschen Dir viel Glück hinter der Regenbogenbrücke - bestimmt hast Du schon alle um den Finger gewickelt und es geht Dir gut. Vergiß uns nicht - genauso wenig, wie wir Dich jemals vergessen!
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20. Mai 2011
Missy

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Dumme, geliebte Missy!
An diesem Freitag um ca. 19 Uhr habe ich Dich zum letzten Mal gesehen. Alles war gut - wir waren Gassi und schon kurz vor Zuhause, als Du meintest, mit Benja, Deiner Podenco-Freundin, noch einmal auf "Tour" gehen zu müssen.
Ihr habt es übertrieben und müßt kilometerweit gelaufen sein.
Benja kam am Samstag morgen um 7 Uhr total erschöpft zurück. Du nicht.
Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, Dich zu finden. Haben sogar eine Tierkommunikatorin um Hilfe gebeten. Obwohl ihre Hinweise ziemlich wahrscheinlich waren, haben wir Dich aber leider trotzdem nicht gefunden.
Als Welpe kamst Du mit fünf anderen zu mir. Ich sollte Euch nur übers Wochenende behalten und dann an eine Pflegefamilie weitergeben. Aber schon damals hattest Du einen "Sturschädel" und hast es damit geschafft, dass ich nur die fünf anderen weiter gegeben habe.
Neun Jahre waren wir dann zusammen - oft hätte ich Dich am liebsten erwürgt, weil Du partout nicht so wolltest, wie ich. Aber nachdem wir 2005 nach Gran Canaria umgezogen sind, war ich immer wieder unheimlich stolz auf Dich! Obwohl Du vorher immer fürchterlich eifersüchtig warst, hast Du Dich supertoll verhalten, wenn ich wieder mal einen "Neuen" ins Haus brachte. Du warst die perfekteste Rudelchefin, die ich mir vorstellen hätte können. Du hast jedem Neuankömmling innerhalb kürzester Zeit beigebracht, wozu ich wahrscheinlich einige Wochen gebraucht hätte. Wenn es Meinungsverschiedenheiten gegeben hat, hast Du die immer schnell geschlichtet - und hattest dabei ein Gerechtigkeitsgefühl, das mich immer wieder erstaunt hat.
Dein - unser - Verhängnis war, dass Du leider nicht nur einmal die Gelegenheit hattest, eine Ziege zu reissen. Damit hast Du "Blut geleckt". Um die Ziegen und auch Dich zu schützen (man hätte Dich erschlagen, wenn man Dich dabei erwischt hätte), mußte ich Dir in Gefahrenzonen einen Maulkorb umlegen.
Als Du mit Benja nochmal kurz vor Zuhause abgehauen bist, hattest Du diesen Maulkorb gerade um. Der Gedanke, dass er die Ursache war, dass Du nicht mehr die Kraft hattest, rechtzeitig heim zu kommen, macht mich schier wahnsinnig.
Missy, ich weiß nicht, was ich sonst hätte tun können, um Dir soviel Freiheit wie möglich zu bieten. Du warst trotz Maulkorb immer so glücklich, frei laufen zu können. Und wenn keine Gefahr war, habe ich ihn Dir ja auch abgemacht!
Warum nur bist Du an diesem Freitag so weit gelaufen???
Ich denke jeden Tag an Dich (und heute ist der 12. September). Jeden Tag sehe ich Dich an unserem "Spielplatz", wie Du an Deinem Lieblingsplatz übers Tal Ausschau hältst.
Ich habe eine Sauwut auf Dich - aber ich vermisse Dich unsagbar!
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29. März 2011
Unbekannt

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Liebe Unbekannte,
vor ungefähr 3 Stunden fanden Dich tierliebe Spanier aus unserem Dorf regungslos abseits im Barranco liegen. Aber sie erkannten, dass Du noch lebtest und riefen Michaela an.
Michaela war gerade im Süden, deshalb traf sich Karin mit den Spaniern, die sie zu Dir führten.
Mehr tot als lebendig brachte sie Dich dann zu sich nach Hause in ihre Garage, wo sie auf Heriberto, den Tierarzt, wartete, den Michaela bereits benachrichtigt hatte.
Während Karin Dich streichelte, sahst Du sie an - es war ein unbeschreiblicher Blick, den Karin nie vergessen wird!
Als Heriberto kam und sie sah, war klar, dass es nur eine Entscheidung gab: Dich so schnell wie möglich zu erlösen!
Als er Dein Maul öffnete, flogen Fliegen heraus, und an Deinem Kopf, an dem Du wohl eine Verletzung hattest, wuselte es auch sehr heftig.
Das Ungeziefer hatte bereits begonnen, Dich bei lebendigem Leib aufzufressen!
Arme kleine Unbekannte, es tut uns entsetzlich leid, bei Dir zu spät gekommen zu sein. Du warst noch so jung und hättest noch ein solch schönes Leben haben können! Ein paar Stunden Deines Leidens konnten wir Dir vielleicht ersparen. Das ist leider der einzige Trost für uns.
Wir kannten Dich eigentlich nicht - trotzdem wirst Du uns unvergessen bleiben. Mach's gut, Du Kleine, und wenn wir uns irgendwann einmal wiedersehen, erzählst Du uns vielleicht, wie das mit Dir passieren konnte. |
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22.
September 2010
Chica

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Liebe
Chica,
schon
seit einigen Wochen haben wir Dir angesehen, dass Du müde
bist und nicht mehr so arg viel Freude am Leben hast. Einzig die
Schmusezeiten mit Michaela und Karin hast Du noch genossen.
Trotzdem haben wir gehofft, Dir wieder ein bißchen Lebensfreude
vermitteln zu können. Du bekamst nur noch das leckerste und
abwechslungsreichste Essen, und Michaela hat Dich auch in ihrem
"Außen-Wohnzimmer", dicht am Haus, einquartiert.
Anne,
die gerade hier war, hat dort auch bei Dir geschlafen und gemerkt,
als Du dann aber trotzdem endgültig gehen wolltest. Sie war
ganz nah bei Dir, als Du für immer eingeschlafen bist.
8
1/2 Jahre warst Du bei Michaela. Viele wunderschöne Zeiten
haben wir mit Dir erlebt.
Die ersten Jahre konntest Du Fremde absolut nicht leiden. Nie
werden wir vergessen, wie Du einmal Freunde, die - nicht ahnend,
dass Du auch gerade da warst - in den "Freilauf" gegangen
sind. Wie eine wild gewordene Kampfmaschine ranntest Du auf sie
los - sie haben sich in einen Orangenbaum gerettet, von wo aus
Michaela sie dann befreit hat. Noch Jahre später konnten
wir herzhaft darüber lachen.
Auch
Karin hatte die ersten Monaten einen Heiden-Respekt vor Dir. Du
erschienst so unberechenbar und hattest halt enorm viel Kraft.
Aber unberechenbar warst Du wirklich nicht. Du bist halt manchmal
nur "übers Ziel hinausgeschossen", wenn man Dich
zum Spielen animiert hat. Aber nie und nimmer hättest Du
uns jemals etwas getan. Du hast uns nämlich geliebt - wie
wir Dich. Und Deine Liebe hast Du uns immer und immer wieder gezeigt.
Daß wir Dich manchmal "unsere kleine Kampfsau"
nannten, war jedesmal nur liebevoll gemeint, aber das weißt
Du ja, gell?
Als
"Kampfhund" (und noch dazu mit kupierten Ohren) hattest
Du leider nie die Chance, jemals vermittelt zu werden und damit
ein wirkliches Familienleben kennenzulernen.
Das
ist jetzt anders, liebe Chica. Jetzt bist Du hinter der Regenbogenbrücke.
Und dort ist es egal, ob Du irgendwann einmal ein angeblicher
"Kampfhund" warst oder kupierte Ohren hattest. Dort
wirst Du bestimmt viele Freunde finden und nie wieder allein in
einem Zwinger sein müssen. Deshalb freuen wir uns für
Dich.
Aber uns fehlst Du - wir vermissen Dich. Du
warst ein absolut toller Hund, Chica! Danke für Deine Liebe!
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31. März 2010
Duschka

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Liebe Duschka,
neun Jahre warst Du bei Michaela, und bis zuletzt bliebst Du immer scheu und ängstlich Menschen gegenüber. Was mußt Du nur Schlimmes erlebt haben, bevor Du damals, ca. 1 Jahr alt, zu Michaela kamst?
Durch Deine große Angst vor Menschen konnten wir Dich leider nie vermitteln. Wenn auch nicht in Menschen, so hast Du Dich bei uns trotzdem verliebt: in Pluto, einen Presa-Mastino-Mix, der zu Alex' und Michaelas eigenen Hunden gehörte und somit einen "Sonderstatus" besaß.
Ganz zu Beginn hattet Ihr Eure Schlafstellen im Hof, und das Tor nach draussen war immer offen. Zu gern hieltet Ihr Euch vor dem Haus auf, drehtet manchmal eine Runde im Barranco, und wenn mal ein Auto vorbeifuhr, hast Du es mit Begeisterung gejagt. Dies wurde dann aber zu gefährlich für Euch, so dass Ihr mit dem "Freilauf" vorlieb nehmen mußtet. Aber auch da hattet Ihr Spaß, konntet toben, buddeln und entdecken.
Ihr benahmt Euch wie ein altes Ehepaar, und oft zogen wir Euch damit auf und freuten uns sehr darüber.
Im Januar stellten wir dann plötzlich an Deinem Bein ein Geschwür fest, das uns Sorgen machte. Zuerst dachten wir, Du hättest Dich vielleicht nur verletzt - aber es wollte und wollte nicht verheilen. Heriberto riet uns, es operativ zu entfernen, und wir hofften, dass damit alles wieder gut wäre.
Leider war dem nicht so. Es heilte auch weiterhin nicht. Um Dir mehr Ruhe zu verschaffen, und damit Du Dich vielleicht besser hättest erholen können, wollten wir Dich vorübergehend von Pluto trennen. Schnell sahen wir aber, wie sehr Ihr Beide darunter gelitten habt und ließen Euch wieder zusammen.
Dein Tumor am Bein wucherte aber weiter und brach immer wieder auf. Du lagst dann auch nur noch still auf Deinem Platz. Schweren Herzens mußte Michaela Heriberto holen ...
Jetzt bist Du hinter der Regenbogenbrücke. Jetzt brauchst Du nie wieder Angst vor Menschen haben, Du kannst wieder toben und glücklich sein. Darüber freuen wir uns.
Aber uns und und Deinem " Ehemann" Pluto fehlst Du sehr und wir vermissen Dich! Leb wohl, liebe Duschka! |
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30. Juni 2009
Feo

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Lieber
Feo,
Du bist jetzt hinter der Regenbogenbrücke. Wir sind sehr, sehr traurig.
Fast genau vier Jahre warst Du bei uns, nachdem Dich Deine früheren Besitzer bei uns abgegeben haben.
Es war nicht immer einfach mit Dir, weil Du die meisten Deiner Kollegen nicht mochtest. Als wir einmal versuchten, Dich mit einer hübschen Bardino-Hündin zusammenzubringen, hatten wir große Mühe, Dich von ihr loszureissen. Karin steckte Dir in ihrer Verzweiflung den Wasserschlauch ins Maul und hätte Dich dabei fast ersäuft - trotzdem wolltest Du sie nicht loslassen. Danach haben wir nie wieder versucht, Dich mit einer Freundin zu "verkuppeln" ...
Aber Menschen gegenüber warst Du immer ein absolut toller Freund! Karin hat es immer großen Spaß gemacht, mit Dir kreuz und quer durch den Freilauf zu laufen. Wie ein Schatten liefst Du dicht neben ihr her. Sobald sie stehen blieb, hast Du Dich vor sie hingesetzt und sie mit Deinen großen, treuen Augen angesehen und darauf gewartet, dass sie Dich "knuddelte".
Auch liebtest Du es, zu "duschen". Jedesmal, wenn Du aus dem Zwinger durftest, liefst Du zuallererst zum Gartenschlauch, wo wir Dich dann abspritzten. Völlig naß drücktest Du Dich dann an Karin oder Michaela, um zu schmusen.
Vor einiger Zeit merkten wir dann, dass es Dir nicht mehr so richtig gut ging. Du mochtest nicht mehr spielen und viel laufen, mußtest dabei immer häufiger husten. Wir merkten, dass es mit Dir wohl bald zu Ende gehen würde und fürchteten uns vor dem Tag, an dem wir Heriberto rufen müßten.
Vielleicht hast Du das gespürt, Feo, und hast uns deshalb diese schwere Entscheidung abgenommen. Als Michaela heute morgen kam, um Dich aus dem Zwinger zu lassen, lagst Du in Deiner Hütte, als würdest Du schlafen. Der große Fleischknochen, den wir Dir gestern noch gegeben haben, lag unberührt neben Dir.
Es ist sehr schade , dass Dir nie Jemand die Chance gegeben hat, Dich so kennenzulernen wie wir es durften: als einen ganz tollen, treuen und zuverlässigen Freund!
Wir sind sehr traurig, Feo! Du wirst immer einen festen Platz in unseren Herzen haben und wir werden Dich nie vergessen! |
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28.
April 2009
Chico

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Lieber
Chico,
letzte
Nacht bist Du für immer in Michaelas Bett eingeschlafen.
Gestern Abend, als Ihr alle zusammen ins Bett gegangen seid, war
alles noch in Ordnung. Und heute früh standen alle auf -
nur Du nicht.
Erst da merkte Michaela, dass Du nie wieder aufstehen wirst.
Nur wenige Tage vor dem Todestag Deines Herrchens hast Du Dich klammheimlich
davongeschlichen, um ihm zu folgen.
Alex,
Michaelas Mann, hat Dich als kleinen Welpen zu sich geholt, noch
bevor Michaela ein Jahr später nach Gran Canaria nachgekommen
ist. Du kanntest noch ihre "Caprice" und "Salut", die sie aus Deutschland
mitgebracht hat. Du hast auch die ersten sechs Welpen kennengelernt,
durch die dann letztendlich der RTH entstanden ist. Du hast Alex'
Tod miterlebt und all die Veränderungen, die sich seitdem ergeben haben.
Bei
all den vielen Hundenasen, die dann immer wieder dazugekommen
sind, warst Du bis zuletzt immer der Rudelchef, den alle akzeptiert
haben. Und Du hast diese Rolle absolut toll gemeistert.
Was
wir leider nie hingekriegt haben, war Dein ständiger Sonnenbrand
auf der Nase. So oft wir Dir diese Stelle eingecremt haben, so
oft hast Du die Salbe wieder abgeschleckt. Deshalb mußtest
Du immer mit einer rosaroten Nase herumlaufen. Aber davon hast
Du Dich ja sowieso nie beirren lassen ...
Als
Du heute morgen tot in Michaelas Bett lagst, war das ein echter
Schock. Obwohl Du inzwischen schon 13 Jahre alt warst, hatten
wir noch lange nicht damit gerechnet.
Lieber
Chico, bitte grüß den Alex von uns allen. Bestimmt
freut der sich sehr, Dich wiederzusehen. Aber wir vermissen Dich
- Euch Beide!
Das
einzig Schöne ist der Gedanke, dass wir uns alle wiedersehen
werden!
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17.10.2008
Linda, die Ältere

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Liebe Linda,
als es Deinem früheren Frauchen im Januar 2007 gesundheitlich sehr schlecht ging und sie sich nicht mehr um Dich kümmern konnte, brachte Esther Dich zu Michaela. Du warst damals schon nicht mehr die Jüngste und auf beiden Augen blind.
Obwohl Du Dein Frauchen sehr vermißt hast, hast Du Dich bei Michaela und ihrem großen Hausrudel gut eingelebt. Innerhalb kürzester Zeit hast Du Michaela total "um den Finger gewickelt" und wußtest, wie Du es machen mußtest, ihre Aufmerksamkeit ganz auf Dich zu lenken.
Egal, wo Du warst - Du brauchtest nur einmal kurz zu bellen, und schon kam sie und trug Dich auf dem Arm herum wie ein kleines Kind. Aber wer hätte Dir schon widerstehen können? Bei jedem Bellen sprangst Du, um Deiner Forderung Nachdruck zu verleihen, mit beiden Vorderbeinchen kurz in die Höhe.
Dein bester Freund war damals "Kalle", auch ein weißer "Wuschel" und nicht sehr viel größer als Du. Mit ihm warst Du unzertrennlich. Es war immer rührend, Euch Beide miteinander zu beobachten.
Nur dann bekamst Du plötzlich ein Geschwür am Bauch. Heriberto, der Tierarzt, wagte nicht, Dich zu operieren. Mit Deinen nur 4 kg Gewicht und in Deinem Alter warst Du zu zart und auch schon zu alt, als dass Du eine Operation überstanden hättest. Wir hofften, dass sich dieses Geschwür nicht so schnell vergrößeren würde und Du trotzdem noch lange leben würdest.
Leider haben wir dies aber vergeblich gehofft. Viel zu schnell wurde es größer und platzte dann auf, so dass Michaela Heriberto rufen mußte. Wie in all den Monaten vorher trug Michaela Dich auf dem Arm, bis Du für immer eingeschlafen bist.
Für Dich hat Michaela auf ihrer Terrasse ein Grab gerichtet. Ein kleiner Dackel aus Ton sitzt darauf und bewacht Deinen Schlaf. Jedesmal, wenn wir auf der Terrasse sind, fällt unser Blick darauf ...
Liebe Linda, Du warst ein unwahrscheinlich liebes Hundemädchen, und wir sind sehr traurig, dass Du nicht noch viel viel länger bei uns bleiben konntest. Ganz besonders Michaela vermißt Dich sehr ... |
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4.
Mai 2008
Suri

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Liebe
Suri,
wir
sind unendlich traurig!
Am Mittwoch war noch alles in Ordnung - und heute, vier Tage später,
lebst Du nicht mehr ...
Über
zwei Jahre hast Du Karin nur Freude gemacht. Du hast Dich in dieser
Zeit so supertoll entwickelt, wie wir es kaum für möglich
gehalten hätten.
Als Michaela Dich im April 2006 im Barranco eingefangen hat, sah
es gar nicht gut aus mit Dir. Übersät mit Ungeziefer,
fast ohne Fell, auf dem einen Auge warst Du völlig blind
und es quoll aus der Augenhöhle, das andere war auch entzündet.
Aus Angst hast Du wild um Dich gebissen, so dass wir Dir anfangs
kaum helfen konnten.
Mehr
als zwei Wochen bliebst Du bei Karin nur in der Garage und trautest
Dich nicht in die Wohnung. Aber dann tautest Du langsam auf und
nahmst vorsichtig, aber beharrlich einen festen Platz in unserer
Gemeinschaft ein.
Heriberto,
der Tierarzt, schätzte Dich anfangs auf ca. 12 Jahre. Später
korrigierte er diese Schätzung auf ca. 14 Jahre. Und noch
später sprach er nur noch von "uralt"...
Trotzdem entwickeltest Du Dich phantastisch. Das Auge trat langsam
wieder in die Augenhöhle zurück, die Entzündung
am anderen Auge verschwand, und auch Dein Fell wuchs wunderschön
nach. Nur gegen den Tumor, den wir feststellten, konnten wir nichts
mehr tun. Eine Operation hättest Du in Deinem Alter wahrscheinlich
nicht überstanden.
Trotzdem
warst Du fröhlich und verspielt und wackelste wie eine kleine
Ente immer eifrig hinter Karin her. Am meisten hast Du genossen,
wenn Karin Dich am Bauch gekrault hat. Wann immer Du in ihrer
Nähe warst, hast Du Dich einfach umfallen lassen, und Karin
hat Dich lachend gekrault.
Im Forum
hat sie immer wieder von Dir erzählt, und alle freuten sich
sehr, wie gut es Dir ging.
Und
jetzt bist Du hinter der Regenbogenbrücke ...
Von
einem zum anderen Tag wolltest Du nichts mehr fressen und konntest
auch nicht mehr aufstehen. Zwei Tage hat Karin alles menschenmögliche
getan, um Dich wieder aufzupäppeln. Aber nichts half.
Am Sonntag rief Karin dann Heriberto ...
In Karins Armen bist Du dann eingeschlafen und hast die Reise
über die Regenbogenbrücke angetreten.
Danke
Suri für diese zwei Jahre! Es war eine unwahrscheinlich schöne
Zeit mit Dir. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich nie vergessen!
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25.
Januar 2008
Omi

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Liebe
Omi,
leider
nur 4 1/2 Monate konnten wir Dir zeigen, dass es auch Menschen
gibt, die sich um Dich kümmern und die Dich lieb haben.
Karin
hatte Dich schon einige Male bei sich in der Gegend allein herumlaufen
sehen, als sie Dich zusammen mit Michaela am Abend des 12. September
2007 einfach ins Auto einlud und mitnahm.
Du hattest damals einen riesengroßen Tumor am Bauch und
konntest deshalb kaum laufen. Gleich am nächsten Tag stellten
wir Dich Heriberto, unserem Tierarzt vor, der zur sofortigen Operation
riet. Die Operation war Rettung in letzter Sekunde, denn es hätte
nicht mehr lange gedauert, der Tumor wäre geplatzt und Du
jämmerlich verblutet.
Trotz
Deines Alters hast Du die Operation gut verkraftet und erholtest
Dich erfreulich schnell. Heriberto wies uns aber damals schon
darauf hin, dass Du vermutlich nicht mehr sehr lange leben wirst.
Die Metastasen waren schon überall in Deinem kleinen Körper
...
Da
wir nicht wußten, ob Du nicht vielleicht Jemanden aus Karins
Nachbarschaft gehörst, haben wir versucht, Dein Herrchen
oder Frauchen zu finden - aber niemand vermißte Dich. Auch
als Karin Dich frei laufen ließ, sah es nicht so aus, als
hättest Du ein Ziel, als würdest Du irgendwohin nach
Hause laufen.
Also
bliebst Du bei Karin, die Dich ohnehin schon längst sehr
lieb gewonnen hatte. Und es war rührend, wie Du ihre Liebe
erwiderste.
Die
Freude, dass es Dir wieder gut ging und Du Dich wohl fühltest,
währte aber leider nicht lange.
Schon im Januar mochtest Du kaum mehr etwas fressen, und das wenige,
das Karin in Dich rein brachte, mußtest Du kurz darauf wieder
erbrechen.
Als
es gar nicht besser werden wollte, holten wir Heriberto in der
Hoffnung, dass er Dich wieder auf die Beine bringen würde.
Aber auch Heriberto konnte leider nichts mehr tun, um Dir noch
ein weiteres, schmerzfreies Leben zu ermöglichen.
Das
Einzige, was wir noch für Dich tun konnten, war, bei Dir
zu sein und Dich im Arm zu halten, während Du über die
Regenbogenbrücke gehst.
Du
warst ein unwahrscheinlich tapferes, liebes Hundemädchen,
kleine Omi! Wir hätten Dir sehr gewünscht, dass Du noch
ein paar Jahre gesund und glücklich erleben hättest
dürfen. Wir
vermissen Dich - Du fehlst uns sehr.
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10.
Januar 2007
Gerda

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Liebe
Gerda,
nur
zwei Tage durftest Du bei uns sein, bevor Du morgens um 4.20 Uhr
in Michaelas Armen für immer eingeschlafen bist.
Fast
vier Wochen mußtest Du vorher krank in der Perrera sitzen.
Gerne hätten wir Dich gleich zu Beginn schon von dort geholt
- leider bekamen wir Dich aber nicht. Als Du dann am Montag endlich
zu uns kamst, war Dein Gesundheitszustand schon sehr, sehr schlecht.
Du bekamst kaum mehr Luft, warst total verschleimt, und alles,
was Du gefressen hattest, mußtest Du gleich wieder erbrechen.
Michaela
hat sich vom ersten Augenblick in Dich verliebt und hat alles
erdenklich Mögliche getan, um Dich wieder aufzupäppeln.
Am Dienstag Abend kam Heriberto, der Tierarzt, auch wieder, machte
Michaela dann aber kaum mehr Hoffnung. Trotzdem bekamst Du noch
Spritzen und Medikamente, und wir hofften so sehr, dass es Dir
bald wieder besser gehen würde.
Leider
sollte es aber wohl nicht sein.
Du
warst ein solch liebes, tapferes Mädchen. Michaela hätte
Dich gerne für sich selber behalten. Jetzt kannst Du Dir
leider nur hinter der Regenbogenbrücke anschauen,wie Du bei
Michaela hättest leben können.
Wir
sind sehr, sehr traurig.
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30.
Dezember 2006
Fideo

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Lieber
Fideo,
wir
sind traurig - denn wir hätten Dir so sehr ein schönes
Leben gewünscht!
Wer
weiß, was Du vorher schon alles Schlimmes erleben mußtest.
Im September erst hat Dich Esther zu uns gebracht. Sie hat Dich
mit einem gebrochenen Beinchen gefunden. Kaum war dies einigermaßen
verheilt, wurdest Du von einem vermeintlichen Rivalen "durchgeschüttelt"
und bekamst kurz darauf auch noch bösen Husten.
Kaum
war dies alles verheilt, schickten wir Dich zu Ilona nach Deutschland,
damit Du ganz schnell DEINE Familie hättest finden können.
Doch leider wollte es das Schicksal anders.
Blutuntersuchungen, die Ilona von Dir hat machen lassen, zeigten
hochgradig Taxoplasmose und Babesiose an.
Tapfer ließest Du alle Behandlungen über Dich ergehen.
Du wußtest sicher, dass wir Dir helfen und Dich gesund am
Leben erhalten wollten.
Doch zuguterletzt erwischte Dich auch noch die Staupe. "
Nur der liebe Gott hätte Dich noch retten können"
, meinte der Tierarzt, als er Dich von Deinem Leiden endgültig
erlösen mußte.
Der
liebe Gott aber wollte Dich wohl lieber bei sich hinter der Regenbogenbrücke
haben. Und das, obwohl Du doch noch nicht einmal zwei Jahre alt
warst!
Daß es auf der Welt auch für Hundeseelen schön
sein kann, durftest Du somit leider nie erleben. Umso mehr wünschen
wir Dir nun ein ewiges Leben, ohne Krankheiten und mit vielen,
vielen lieben Freunden.
Leb
wohl, lieber, tapferer Fideo - wir hätten uns so gerne viel
mehr für Dich gewünscht!
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19.
November 2006
Triane

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Liebe
Triane,
heute
vormittag um 11 Uhr fing für Dich ein neues Leben an. Ein
Leben hinter der Regenbogenbrücke. Eines, in dem Du nie wieder
Schmerzen haben mußt, wo Du wieder jung bist, spielen und
toben kannst, und wo Du all diejenigen wiedersehen wirst, die
vorher schon diesen Weg gegangen sind.
Fast
drei Jahre warst Du bei Michaela. Im Januar 2004 wurdest Du bei
ihr abgegeben. Da Du Dich im Zwinger ganz fürchterlich aufgeführt
und enorm Krach gemacht hast, hat sie Dich ganz schnell zu sich
ins Haus geholt. Aber auch da hast Du uns das Leben die ersten
Monate ganz schön schwer gemacht. Du warst "zickig"
ohne Ende, hast immer wieder völlig grundlos Deine Kollegen
attackiert und hast insgesamt ganz schön für Unruhe
gesorgt.
Aber Du warst halt auch damals schon nicht mehr die Jüngste
- wir schätzten Dich auf 9 Jahre -, und all die vielen Veränderungen
haben Dich bestimmt total durcheinander gebracht.
Nach
einigen Monaten hattest Du Dich dann aber endlich ein bißchen
beruhigt.
Gut
- ein bißchen launisch warst Du ja bis zuletzt, aber das
war eben "Deine persönliche Note". Und wenn Du
nachts bei Michaela im Bett Deinen Platz ganz nah bei ihr gefunden
hattest, war die Welt ohnehin immer in Ordnung.
Im
Mai stellten wir bei Dir plötzlich einen Tumor fest. Erst
noch recht klein, langsam aber immer größer werdend.
Heriberto, der Tierarzt, riet aufgrund des hohen Risikos von einer
Operation ab. Seither wußten wir aber, dass wir wohl bald
von Dir Abschied nehmen müßten. Trotzdem fühltest
Du Dich scheinbar wohl, hast auch das Sonderfutter, das Du bekamst,
richtig genossen - und "herum gezickt" hast Du auch
weiterhin wie eh und je.
Der
Tumor wuchs langsam aber stetig, und leider bildeten sich auch
wie befürchtet Metastasen. Ein weiterer Tumor begann, sich
fast unmerklich in Deiner rechten "Achselhöhle"
auszudehnen.
Heute
morgen hat er Dir wohl sehr weh getan. Du strecktest Dein vorderes
Beinchen weit vom Körper weg und konntest nur schlecht zu
Deinem Futternapf laufen.
Wenn
wir nur die geringste Hoffnung gehabt hätten, dass es Dir
wieder besser gehen könnte, hätte Michaela Heriberto
ganz bestimmt nicht angerufen . . .
Es
ist schön für uns zu wissen, dass Deine letzte Erinnerung
an diese Welt eine schöne Erinnerung ist. Du lagst auf Deiner
geliebten Couch in Michaelas Arm. Sie hat Dich ganz fest gehalten,
bis Du hinter der Regenbogenbrücke verschwunden bist.
Laß
es Dir gut gehen, liebe Triane! Irgendwann treffen wir uns wieder
in Deiner neuen Welt - dann ist alle Trauer vergessen und wir
müssen nie wieder Abschied nehmen.
Du
fehlst uns . . .
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7. August 2006
Chica

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Liebe Chica,
Anfang Januar 2006 kamst Du zu uns. Dein Herrchen meinte, es sei für Dich nur "Urlaub" von ihm, bis er Wohnung und Arbeit gefunden hätte. Er hat sich nie wieder gemeldet . . .
Anfangs hast Du fürchterlich getrauert, Tag und Nacht geweint, bist am Tor hoch gesprungen und hast ihn gesucht. Doch nach einigen Tagen hast Du begriffen, dass er nicht mehr kommt und hast dann all Deine Liebe Karin geschenkt. Karin liebte Dich ebenso und hätte Dich bis zu Deinem letzten Atemzug bei sich im Haus behalten, wenn da nicht die Rudelchefin "Missy" gewesen wäre, die eifersüchtig wurde. Wegen deren bösen Beißattacken mußtest Du dann zu den Hofhunden bei Michaela, wo Du todunglücklich warst.
Täglich Karin zu sehen und doch nicht mit ihr nach Hause zu dürfen, war für Euch beide sehr schlimm, auch wenn sie mit Dir an den Strand gefahren ist und sich auch sonst ganz besonders um Dich gekümmert hat.
Du hast Dich wund gebissen, und auch das Futter wollte Dir nur noch schmecken, wenn Karin da war. Und dann wurdest Du auch noch richtig krank. Arthrose in der Hüfte, und besonders schlimm in der Wirbelsäule. Extra für Dich haben wir Medikamente aus Deutschland besorgt, die Dich wieder auf die Beine bringen sollten. Und Du durftest auch zu Michaela ins Haus. Du hattest mehr Privilegien als je ein anderer Hund zuvor. Aber all das war Dir egal. Du lagst den ganzen Tag ruhig auf der Couch auf der Terrasse, bis Karin kam. Dann erst lebtest Du auf.
Es schien so, als ob die Medikamente wirken würden. Gestern noch hat sich Karin riesig gefreut, weil Du ihr sogar den Ball gebracht hast und mit ihr spielen wolltest. Doch dann fingst Du plötzlich zu husten und zu erbrechen an. Da es dann aber kurz danach wieder aufhörte, dachten wir, Du hättest bloß an den Blättern irgendwelcher Büsche gekaut. Karin fuhr beruhigt nach Hause.
Doch in der Nacht ging es bei Dir erst richtig los. Erbrechen, fürchterlicher Durchfall. Am Morgen warst Du völlig schwach, so dass Michaela den Tierarzt holen mußte. Er erklärte ihr, dass Du auch schlimme Schmerzen haben müßtest. Die Medikamente, die für Deine Arthrose gut waren, haben den Magen angegriffen, so dass Du nun starke Magenkrämpfe hattest. Egal, was immer wir auch getan hätten - Du hättest immer leiden müssen!
Michaela wollte Dir dies ersparen und bat Heriberto, Dich zu erlösen.
Als Karin Dich nach der Arbeit besuchen wollte, warst Du nicht mehr da.
Nicht nur, aber ganz besonders für sie wirst Du immer ein absoluter und unvergeßlicher Traumhund bleiben. Es tut unendlich weh, Dich verloren zu haben. Der einzige Trost ist, zu wissen, dass es Dir jetzt gut geht . . .
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4. Juli 2006
Yaki 
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Lieber Yaki,
am 27. April 2004 holten wir Dich zusammen mit Deinem damaligen kleinen Freund Pipo aus einer Familie heraus. Sie hätte Euch ansonsten in die Tötungsstation gebracht . . .
Leider warst Du schon damals über 12 Jahre alt, und dann für einen Pudel auch noch ziemlich groß. Außerdem warst Du - gerade in der Anfangszeit - auch nicht unbedingt der Charmanteste *grins. Karin hast Du einmal ganz schön ins Handgelenk gebissen, als sie Dich am Halsband in den Zwinger zurück bringen wollte.
Ein richtig schönes "Hundeleben" in einer eigenen Familie durftest Du somit leider nie erleben.
Aber wir glauben, Du hast Dich später bei uns als "Hofhund" zusammen mit Deinen anderen Freunden recht wohl gefühlt. Bis auf die letzten paar Tage, an denen es so heiss war, hat Dir auch das gemeinsame Gassigehen immer viel Spaß gemacht - auch wenn wir halt ein bißchen langsamer waren als die anderen.
Und heute hast Du Dich ganz einfach davon geschlichen. Keiner hat Dir etwas angemerkt. Du lagst da, als ob Du schlafen würdest.
Wenn wir uns für Dich auch mehr gewünscht hätten - wir hoffen, wir konnten Dir die letzten zwei Jahre zeigen, dass es auch Menschen gibt, die Dich lieb haben. Wir vermissen Dich und wünschen Dir auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke ein wundervolles Leben! |
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21. Juni 2006
Dusty

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Lieber Dusty,
am 1. Juni feierten wir Deinen 15. Geburtstag. Fast 15 Jahre warst Du Karin's "Kleiner". Sie hat Dich in Deutschland damals als todkranken Welpen bekommen.
Im September 2005 flogst Du mit ihr in eine neue Heimat - Gran Canaria. Schon seit ca. drei Jahren sahst und hörtest Du ziemlich schlecht. Beim Gassigehen mußte man deshalb immer sehr auf Dich aufpassen, damit Du den "Anschluß" nicht verpasstest. Die Leine aber war Dir ein absolutes Greuel . . .
Trotz allem Aufpassens ist es heute dann doch passiert. Innerhalb kürzester Zeit warst Du beim Gassigehen in den Barrancos plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Deine Fellfarbe machte eine sofortige intensive Suche nach Dir unwahrscheinlich schwer, da sie sich von den Barrancos kaum unterschied. Auch unsere insgesamt 20 anderen Haushunde, mit denen wir Dich tagelang suchten, konnten Dich nicht aufstöbern.
Unsere einzige Hoffnung ist, dass Dich jemand gefunden und mitgenommen hat. Und dass Dich derjenige einfach nicht mehr hergeben möchte - auch wenn er durch unsere Aushänge wissen müsste, dass wir Dich sehr vermissen.
Wenn Du aber nicht mehr lebst, wünschen wir uns von Herzen, dass Du nicht lange hast leiden müssen. Es tut uns unendlich weh, dass wir dann nicht bei Dir sein und Dir helfen konnten!
Für Karin wirst Du immer ihr "kleiner Dustyli" bleiben und sie wird immer hoffen, dass Du noch lebst . . . |
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2. Juni 2006
Cindy

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Liebe Cindy,
fast zweieinhalb Jahre warst Du bei uns. Im Januar 2004 haben Dich Dirk und Marion, die jedes Jahr nach Gran Canaria kommen, irgendwo halb verhungert gefunden und zu uns mitgebracht.
Wir schätzten Dich damals auf ungefähr 13 Jahre - leider schon zu alt für eine Chance, ein schönes Familienleben kennenzulernen.
Deshalb wurdest Du mit einigen Kollegen zu unserem "Hofhund", was den Vorteil hatte, dass Du zumindest in keinem Zwinger sein mußtest und auch die Möglichkeit hattest, mit uns allen gemeinsam Gassi zu gehen.
Ende letzten Jahres bemerkten wir, dass Du immer klappriger und schwächer wurdest. Das Aufstehen und auch das Gehen machte Dir Probleme. Wir haben überlegt, wie wir Dir Dein Leben besser gestalten könnten, aber wir wollten Dir einen Wechsel zu Karin ins Haus nicht mehr antun. Neue Umgebung, neue Kollegen - im Hof fühltest Du Dich wohl und kanntest Dich aus.
Weil Du immer mehr abgenommen hast, bekamst Du Sonderfutter, wir versuchten, Dich nochmal aufzupäppeln. Leider vergebens. Du mochtest nicht mehr fressen, und bist auch immer wieder zusammen geklappt, wenn Du Dich hinter uns her geschleppt hast, weil Du bei uns sein wolltest.
Als dann der Tierarzt wieder zu uns ins Haus kam, trugen wir Dich am Freitag auf die Terrasse und blieben bei Dir, bis Du für immer eingeschlafen bist.
Wir vermissen Dich - aber der Gedanke, dass es Dir jetzt echt und wirklich und absolut gut geht, tröstet ein bißchen. |
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